Mobility@forest
Das Mobility@forest Projekt wird im Förderschwerpunkt SimoBIT des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zu sicheren Anwendungen der mobilen Informationstechnik zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung gefördert. SimoBIT wird vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Projektträger im DLR) fachlich und organisatorisch betreut.
Im Mobility@forest Projekt wird ein mobiler Arbeitsplatz für Forstbetriebe entwickelt. Auf Grundlage einer nutzerorientierten IT-Infrastruktur soll dabei eine grundlegende Optimierung der forstwirtschaftlichen Wertschöpfungskette ermöglicht werden. Dieses umfasst insbesondere die direkte Unterstützung der Außenarbeiten in den forstlichen Geschäftsfeldern Produktion und Planung sowie der hoheitlichen Aufgaben. Zudem soll durch eine Koppelung mobiler und stationärer Systeme auch die Vernetzung von Innen- und Außenarbeiten insgesamt sowie insbesondere die Zusammenarbeit zwischen forstlichen und anderen Umweltfachbehörden im Hinblick auf die Nutzung von Geodaten verbessert werden.
Ausgehend von einem "human centric" orientierten Lösungsansatz werden dem Nutzer über eine multi-modale Schnittstelle intelligente Funktionen bzw. Interaktionen für die Aufgabenausführung bereitgestellt. Die Verifikation der entwickelten Systemlösung erfolgt im realen Umfeld staatlicher Forstbetriebe.
Die zu entwickelnde Systemlösung basiert auf einer anwendungsbezogenen Zusammenführung und Weiterentwicklung von:
- Geographischen Informationssystemen,
- innovativen Ortungs- und Markierungstechnologien (GPS, RFID) sowie
- verfügbaren Kommunikationstechnologien (UMTS, GPRS etc.).
Unter Einsatz innovativer Softwaretechnologien (SOA, Web-Services etc.) erfolgt die Entwicklung der zentralen Softwareplattform des mobilen Arbeitsplatzes, sowie dessen standardbasierte und sichere Anbindung an die stationären Anwendungssysteme des Forstbereiches und anderer Behörden. Weitere Nutzungspotenziale der zu entwickelnden Systemlösung zur mobilen, GIS-bezogenen Informationsnutzung und -beschaffung werden in der Übertragung auf andere öffentliche Aufgabenstellungen gesehen (z.B. für Vermessungsaktivitäten, im Katastrophenschutz oder bei Kartierungsarbeiten der Fachbehörden im Bereich Boden, Wasser und Biodiversität etc.).